Lemmys Blog

Erstarrte Natur. Übriggebliebenes. Stillstand und Warten. Einerseits… Zarte Sprossen. Erste Farben! Explosion!!! Andererseits! Beides hat seinen Raum in dieser Zeit. Du schaust hierhin: Dunkel. Du schaust dahin: Licht. Beides untereinander, übereinander, Leben und Tod ganz dicht beieinander. Der Gegensatz erscheint niemals wieder im Jahr so krass wie jetzt…

Ist das der Beginn einer Serie? Ich weiß es noch nicht. Als erste der fünf Schrägseilbrücken, die man in meiner Heimatstadt die „Brückenfamilie“ nennt, habe ich mal die Rheinkniebrücke ins Visier genommen. Kurz nach dem Winterhochwasser war nicht klar, ob wir auch ohne Gummistiefel über die Rheinwiesen kommen, aber das Deichvorland war schon wieder recht trocken. Und über ein paar Pfützen freut sich jeder Fotograf…

Es stimmt. Dänemark ist ein Traum. Ich mag weites Land, das Meer, den offenen Himmel. Schottland, die Bretagne – alles Lieblingsländer. Mit Bergen kann ich nicht viel anfangen, auch Liebliches liegt mir nicht wirklich. Ich mag es gerne rau, struppig, spröde. Deshalb habe ich mir keine Sorgen gemacht, ob Dänemark nach unseren Sommer-Erfahrungen auch im Winter das richtige Urlaubsziel für mich wäre…

Alle Jahre wieder gehen wir mit Freunden auf "Brenntour", eine Verkostungsreise durch die Destillerien von rund einem Dutzend Obstbauern im "Kahlgrund", einem Tal nahe Aschaffenburg. Unser Gasthof liegt inmitten alter Streuobstwiesen, so dass es nur einen kurzen Fußweg mit der Kamera entfernt ist, bis man mit beiden Beinen in der Natur steht!

Jaaaa, ich gebe es zu: Ich LIEBE Pilze. Sie sind faszinierende, vielfältige Wunderwerke der Natur - und so vergänglich! Es gehört eine Portion Glück dazu, ausgerechnet an DEM Herbsttag nicht arbeiten zu müssen, an dem es trocken ist und an den Vortagen geregnet hat, so dass die Pilze "schießen"...

Okay, ich habe keinen Führerschein. Schönen Autos schaue ich trotzdem hinterher. Ein antiker Maserati ist ein Hingucker, ohne Zweifel. Wer ihn hat, der pflegt ihn exzessiv und mit viel Geld. Was mag in einem solchen stolzen Oldtimer-Besitzer vorgehen, wenn sein makelloser Liebling, den er in einem schwachen Moment an einen Sammler verkauft hat, ein paar Jahre später in Schrott-Zustand im Wald steht? Das ist gottlob nicht mein Problem. GERADE als Rostlauben sind diese Schätzchen wertvoll.

…sprach der Papagei und flog in den Ventilator! So ähnlich müssen sich die Menschen fühlen, die den Mut oder Wahnsinn aufbringen, in eine Achterbahn oder ein Riesen-Kettenkarussell zu klettern. MEINS ist es eindeutig nicht! Aber es gibt – besonders abends zur Blauen Stunde – wunderbare Motive her, wenn die Leute Kopf stehen!

So nannte mein seliger Vater es, wenn er im Vorfeld seines Hausbaus in den 1960er Jahren Handwerkern über die Schulter schaute, um von ihnen zu abzuschauen, was er später selbst umsetzen wollte. Nun gut: Fotografie ist auch ein Handwerk, das man lernen kann. Und wenn mir ein Ass auf dem Gebiet begegnet, dann gucke ich ab, mache nach, probiere aus – so lange, bis ich zufrieden bin. Was selten passiert. Aber Unzufriedenheit ist die Triebfeder des Menschen. Sonst säßen wir heute noch auf den Bäumen

Wo bis vor 25 Jahren amerikanische Atomraketen lagerten, ist heute ein großes Areal zu finden, das moderne Kunstbauten durch weitläufige Spazierwege verbindet: die ehemalige Raketenstation Hombroich. Inmitten von monotonen Mais- und Rapsfeldern schäumt es im Sommer nur so über vor Wildblumen im hüfthohen Gras, Feldlerchen zwitschern um die Wette, alle paar Meter öffnet sich eine neue spannende Perspektive!

„VHS-Kurs“ hat erst mal so was Angestaubtes – Ikebana und Sportmatte… Aber wenn man Olga begegnet, ändert sich alles!

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